Plakat HB-2017-k

17. Mai - 5. November 2017

Zisterzienser in Heisterbach

Was war, Was ist, Was bleibt

 


 

 

HB-2 Thuenker-Tymp-k
Lamm Gottes; Tympanon, ehemals Klosterkirche,
vor 1250.

Das Tympanon befindet sich heute über dem Eingang zur Neuen Klosterkirche der Cellitinnen.

 

HB-3 Abtsstab-k
Abtsstab des Abtes Randulf,
um 1130-1150

Großlittgen, Kloster Himmerod

Eine Entdeckungsreise über das Klostergelände:
die Heisterbach-App - jetzt online!
 

Ganz im Zeichen der Zisterzienser steht das Jahr 2017 im Bonner Raum: Neue Angebote im Kloster Heisterbach und eine Ausstellung im Siebengebirgsmuseum geben spannende Einblicke in die historische Lebenswelt der Mönche und die Entwicklung dieses Klosterstandorts bis in die Gegenwart . Gleichzeitig eröffnet das LVR-Landesmuseum in Bonn Perspektiven auf die europäische Dimension des Zisterzienserordens. ("Die Zisterzienser - das Europa der Klöster").

Erkunden Sie die Entwicklung der Klosteranlage im Siebengebirge vom hohen Mittelalter bis in die Gegenwart. Auf dem Klostergelände, das heute als romantischer Park zum Rundgang einlädt, und anhand von prominenten Funden und kostbaren Ausstellungsstücken wird die Geschichte der Zisterzienser und des Ortes lebendig.

Historische Wanderungen, Themenvorträge und Aktivitäten runden das Ausstellungsprogramm in Heisterbach und Königswinter ab.

 

Begleitende Veranstaltungen: Termine  

 

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Abtei Heisterbach
und der Sammlung RheinRomantik
, Bonn.
 
Gefördert vom
Landschaftsverband Rheinland .
 

Faltblatt zur Ausstellung

Presseinformation

 
Kombiticket
:

Bonn, Königswinter, Heisterbach: 3 Orte, 2 Ausstellungen, 1 Ticket
10 Euro  (ermäßigt 7,- Euro)
Das Kombiticket ist auch inklusive VRS-Fahrausweis für 12,60 Euro (ermäßigt 10,30 Euro) über www.bonnticket.de erhältlich.


Heisterbach und Königswinter sind erreichbar mit öffentlichen Verk
ehrsmitteln:
in rund 30 Min. ab Bonn Hbf (werktags alle 20 Min.)
Fahrtzeit zwischen den beiden Orten: 18 Min.

 

 


HB-3 Boisseree-kKirche Kloster Heisterbach, Ansicht der Nordseite; Aufnahme Sulpiz Boisserée,
vor 1810; Lithographie, 1830

 

HB-2 Thuenker-01Chor-k
Chorruine Heisterbach,
Ansicht von Osten;

Axel Thünker, 2017

Was war

Über 600 Jahre lang, von 1189 bis 1803, führten Zisterziensermönche das Kloster im Tal von Heisterbach. Im Zuge der Säkularisation wurde die Abtei 1803 schließlich aufgelöst, die Schätze ihrer Innenausstattung verstreut und ihre Gebäude größtenteils zerstört. Aus der Ruinenlandschaft entstand ab 1820 durch die Familie zur Lippe ein romantischer Park im englischen Stil, der schon früh zu einem touristischen Anziehungspunkt der Region wurde. 1918 erwarb dann der Orden der Cellitinnen das Klostergelände für den Betrieb sozialer Einrichtungen.


Was ist

Dank der Strukturförderung der „Regionale 2010 “ und im Rahmen eines Projektes des Rhein-Sieg-Kreises ist das Klostergelände umfangreich instandgesetzt worden. Jetzt dienen archäologische „Fenster“ und die wiederhergestellte Parkanlage dem Erlebnis und dem Verständnis dieses geschichtsträchtigen Ortes.

Was bleibt

Vielfältige Zeugnisse – von der beeindruckenden Chorruine bis zu historischen Gebäuden oder auch Teichanlagen – laden ein, den Werdegang dieses besonderen Ortes nachzuvollziehen. Die bis heute besondere Atmosphäre des Heisterbacher Tales vermittelt seinen Besuchern das Gefühl einer Zeitreise.

 

 
HB-3 Altar-k
Meister der Georgs-Legende: Heiliger Anno und Heiliger Georg, ehemals Abteikirche Heisterbach, 1450-1460; Remagen, Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF (Foto: Horst Bernhard)


HB-3 Schlickum-kk

Im Siebengebirgsmuseum: Die Ausstellung

Dank neuerer Forschungen lassen sich wesentliche Teile der reichen Ausstattung Heisterbachs jetzt rekonstruieren. Eine begehbare Visualisierung führt Sie in den beeindruckenden Innenraum der ehemaligen Heisterbacher Klosterkirche. Archäologische Funde und Kunstobjekte, nach rund 200 Jahren in der Königswinterer Ausstellung wieder zusammengeführt, bieten Ihnen tiefe Einblicke in das Alltagsleben der Mönche und Klosterbediensteten in Heisterbach.

Die Spurensuche führt Sie auch durch die Zeit der Säkularisation, mit Heisterbach als romantischer Parkanlage. Historische Planungen, zeitgenössische Gemälde – überwiegend aus der Sammlung RheinRomantik – und vielfältige Relikte der touristischen Nutzung lassen die Bedeutungen des Ortes im Wandel der Zeit lebendig werden.

 

Entdecken Sie: Was war, was ist, und was bleibt!
 

 

 

 

 



Karl Schlickum, Heisterbach im Schnee, Öl auf Leinwand, um 1845;
Sammlung RheinRomantik, Bonn

 

 

HB-2 Thuenker-Mausol-k
Heisterbach: Mausoleum der Familie zur Lippe,
nach Entwurf von E.F. Zwirner, um 1840;

Axel Thünker, 2015

 

HB-2 Thuenker-Torhaus-kHeisterbach:
Torhaus, 1750;

Axel Thünker, 2014

Kloster Heisterbach: Vor Ort 

Erleben Sie beim Rundgang über das ehemalige Klostergelände das besondere Flair, das diesen Ort auszeichnet: Entlang der Markierungen der ehemaligen Grundmauern können Sie die Ausmaße und Funktionen der Klosterkirche sowie der Arbeits- und Lebensbereiche der Zisterzienser erkunden.

Der neu eingerichtete Info-Punkt bietet Informationen und Literatur zur Geschichte des Ortes und des Zisterzienserordens. Ein Dokumentarfilm zeigt eindrucksvolle Visualisierungen der einstigen Klosteranlage und ihrer Wandlungen im Lauf der Jahrhunderte. Für Kinder laden Suchaufgaben oder ein Quiz zur spielerischen Erkundung des Klostergeländes ein. Smartphone-Nutzer können die Heisterbach-App nutzen, mit deren Hilfe sich zahlreiche Orte innerhalb der Klostermauern - und demnächst auch außerhalb - erschließen lassen.
Archäologische Funde und architektonische Reste zeugen von der reichhaltigen Geschichte Heisterbachs: Die historische Zehntscheune aus dem Jahr 1723, mit anschließendem Lapidarium, beherbergt heute eine Ausstellung – so beeindruckt dort unter anderem die imposante, aus einem einzigen Stein gefertigte Brunnenschale, die einst im Kreuzgang des Klosters stand.

Kloster Heisterbach
Heisterbacher Straße, 53639 Königswinter;
Tel. 02223-700737 (Stiftung Abtei Heisterbach)
 
Das Klostergelände ist tagsüber frei zugänglich.
Öffnungszeiten:
Info-Punkt (2.5 .- 29.10.) Di-So 11-13.30, 14-17.30;
Zehntscheune (2.5 .- 18.10.) Di-So 11-17.30 Uhr

 

 

Das gemütliche Café/Restaurant Klosterstube lädt ein zum Genießen und Verweilen, zum Ausruhen und Stärken. Auf dem Klostergelände; Tel. 02223-702175.
Geöffnet Mo-So 11.00 - 18.00 Uhr (Sa-So ab 10.00 Uhr)