
So, 2. August 2026, 14 Uhr
Stadtführung
Altstadt Königswinter
Die Entwicklung der Königswinterer Altstadt lässt sich an vielen Gebäuden ablesen: Das Mittelalter, die Barockzeit, die Gründerzeit und die Moderne haben markante Spuren hinterlassen. Die Kernzone der Altstadt zeichnet sich heute durch eine erstaunliche Vielzahl denkmalgeschützter Gebäude aus, die mit den wechselvollen Geschichten ihrer einstigen Bewohner verbunden sind. Die Baustruktur ist zudem typisch für die bewegte Kulturgeschichte einer am Rhein gelegenen Stadt.
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum
Kostenbeitrag: 7 Euro (ermäßigt: 5,50 Euro)
Dauer: bis ca. 16 Uhr
Sa, 22. August 2026, 14 Uhr
Der Drachenfels: Von Steinen, Romantikern, Dombaumeistern und der Domkaule
Jenseits seiner strategischen Bedeutung und romantischen Schönheit erfüllte der Drachenfels jahrhundertelang eine wichtige wirtschaftliche Funktion: Er lieferte Steine für zahllose Bauwerke in der Umgebung. Allen voran war es die Kölner Dombauhütte, die hier schon im Mittelalter einen eigenen Steinbruch betrieb. Nach einer Einführung im Museum lässt die Wanderung nicht nur die spannende Geschichte, sondern auch vielfältige Beziehungen zwischen dem Siebengebirge und der Stadt Köln lebendig werden.
Verlauf der Wanderung: Vom Museum durch Königswinter und das Nachtigallental auf den Drachenfels; anschließend über den Gipfelbereich abwärts nach Rhöndorf (Tourende).
Beginn und Einführung im Siebengebirgsmuseum; Dauer bis ca. 18 Uhr
Kostenbeitrag: 9 Euro
Anmeldung erforderlich bis 21. August 2026 per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter Tel.: 02223-3703
In Kooperation mit StattReisen Bonn erleben e.V.
Sa, 5. September 2026, 14 Uhr
Historische Wanderung
Der Petersberg: Auf den Spuren von Steinhauern, Wallfahrern, Staatsgästen und einer Zahnradbahn
Der Petersberg kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: als keltisch-germanische Fliehburg, mittelalterliche Klosteransiedlung und Wallfahrtsort. Bis um 1900 wurden hier Steinbrüche für den Abbau von Basalt betrieben. Seit 1889 existiert ein exklusives Hotel, zeitweise fuhr eine Zahnradbahn auf den Gipfel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Berghotel Sitz der Alliierten Hohen Kommission und seit den 1950er Jahren als Gästehaus der Bundesregierung Residenz für zahlreiche Staatsoberhäupter. Noch heute ist das Hotel Schauplatz zahlreicher Konferenzen von nationaler und internationaler Bedeutung.
Verlauf der Wanderung: Vom Siebengebirgsmuseum über den teilweise steilen Bittweg zum Petersberg; von dort über den Dollendorfer Bittweg zurück nach Königswinter.
Beginn und Einführung im Siebengebirgsmuseum
Dauer bis ca. 18 Uhr; teilweise starke Steigung
Kostenbeitrag: 9 Euro / Person (ermäßigt: 7 Euro)
Anmeldung erforderlich bis 4. September 2026 per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02223-3703
In Kooperation mit der VHS Siebengebirge und StattReisen Bonn erleben e.V.
So, 13. September 2026, 14 Uhr
Tag des offenen Denkmals – Stadtführung
Jüdische Erinnerungsorte in Königswinter
Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Siebengebirge
Nach einer kurzen Einleitung im Museum führt Gabriele Wasser zu den jüdischen Erinnerungsorten in der Königswinterer Altstadt. Themen sind das ehemalige jüdische Bethaus in der Hauptstraße und die Geschichte des Friedhofs von seinen Anfängen Ende des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden auch die Lebensgeschichten einiger jüdischer Bürgerinnen und Bürger und die Besonderheiten einer jüdischen Begräbnisstätte.
Dauer: 1,5 Stunden
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum
Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.
So, 19. September 2026, 14 Uhr
Stadtführung
Witwen, Hausmädchen und höhere Töchter – Auf den Spuren von Frauen in Königswinter
In Kooperation mit der VHS Siebengebirge und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Königswinter
Anlässlich des Internationalen Frauentages
Im 19. Jahrhundert kam dem weiblichen Geschlecht vor allem die Rolle der Hausfrau und Mutter zu. Trotzdem entwickelten auch in Königswinter einige Frauen erstaunliche wirtschaftliche und karitative Aktivitäten. So führten sie etwa als Witwen erfolgreich den Betrieb ihres verstorbenen Mannes fort und eröffneten sogar neue Geschäfte. Oder sie waren als Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen oder Hebammen für das Gemeinwohl tätig. Der Rundgang durch die Altstadt folgt den Spuren dieser meist vergessenen Königswinterer Frauen.
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter
Kosten: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro
Dauer: ca. 1,5 Stunden



