Do, 21. März 2024, 19 Uhr

Autorenlesung

Dinçer Güçyeter "Unser Deutschlandmärchen"

Veranstaltung der Initiative Kultur in Königswinter
in Kooperation mit dem Verein Literatur im Siebengebirge e. V.

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Der 1979 in Nettetal in Nordrhein-Westfalen geborene Autor Dinçer Güçyeter liest aus in seinem im Microtext Verlag erschienenen und mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2023 ausgezeichneten Roman "Unser Deutschlandmärchen" die berührende Geschichte einer türkischen Gastarbeiterfamilie aus Anatolien, die in den 1960er Jahren ein neues Leben in Deutschland beginnt.

Der Roman ist ein überraschendes und faszinierendes Zusammenspiel aus poetisch-mystischen Bildern, Monologen, Theaterdialogen, Träumen, Gebeten und eindringlichen Chören. Dinçer Güçyeter lässt dabei voller Hochachtung seine vornehmlich weiblichen Protagonistinnen, allen voran seine Mutter Fatima, sprechen und von den Herausforderungen in der Fremde erzählen. Diese Frauen sind keine Opfer, sondern mutige und starke Frauen, die tapfer ihr Schicksal annehmen.

Ort: Siebengebirgsmuseum
Eintritt: 10 Euro (Abendkasse)
Reservierung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mi, 20. März 2024, 18 Uhr

Kostprobe (1 Thema – 1 Wein – 1 Stunde)

Düsseldorfer Künstler zwischen Religion und Revolution

Das romantische Freundschaftsideal, das die Künstler der Düsseldorfer Malerschule in der Biedermeierzeit verfolgten, wurde im Vorfeld der 1848er Revolution auf die Probe gestellt.

Während sich Akademiedirektor Wilhelm von Schadow (1788–1862) mit einer Gruppe seiner Schüler auf die Erneuerung der religiösen Malerei konzentrierte und die Ausmalung der Apollinariskirche bei Remagen vorantrieb, wandten sich insbesondere die Genremaler unter dem Eindruck der großen Not der Bevölkerung sozialkritischen Themen zu. Viele von ihnen beteiligten sich auch aktiv am Revolutionsgeschehen.

Anhand vieler Bildbeispiele erläutert Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin Sandra Laute die Abkehr von der romantischen Seelenmalerei in zu einer realistischeren Darstellungsweise. Ein Rundgang durch die Ausstellung „Teamwork“ schließt sich dem Vortrag an.

Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro

 

So, 10. März 2024, 17 Uhr

Finissage-Führung

Mein Herz ist am Rhein. Wolfgang Müller von Königswinter (1816–1873)

Wolfgang Müller von Königswinter – 1816 in Königswinter geboren – gehört zu den wichtigsten Vertretern der literarischen Spätromantik. Schon während seiner Schulzeit auf dem Königlichen Gymnasium in Düsseldorf veröffentlichte er Gedichte und freundete sich mit Malern der 1819 neugegründeten Kunstakademie an. Nach seiner Schulzeit studierte Müller Medizin in Bonn und übernahm die Arztpraxis seines Vaters. Wolfgang Müllers Leidenschaft galt jedoch der Schriftstellerei. 1853 gab er den Arztberuf auf und widmete sich ganz der Dichtkunst.

In seiner Führung widmet sich der Ausstellungskurator Dr. Jens Kremb den unterschiedlichen Lebensstationen von Wolfgang Müller und zeichnet anhand von Dokumenten und Bildern dessen Leben und Wirken nach. Thematisiert wird auch die Rezeptionsgeschichte und der Streit um sein Denkmal an der Königswinterer Rheinallee.

Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt: 5,50 Euro 
Dauer: ca. 1 Stunde

 

Sa, 9. März 2024, 19 Uhr

Kammermusikkonzert

Sprecht lauter, schreyt ...

Veranstaltung des Vereins Pro Klassik e. V.

Les Essences:
Önder Baloglu & Bianca Adamek, Violinen

Odysseas Lavaris, Viola
Diego Hernandez, Cello

Streichquartette von Beethoven und Smetana

weitere Informationen

Abendkasse: 22 Euro | Vorverkauf: 18 Euro
Studenten und Studentinnen: 10 Euro
Kinder- und Jugendliche: Eintritt frei!

Vorverkauf:
Tel.: 02244/3180 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

SMS an +49 173/2994437


Sa, 9. März 2024, 14 Uhr

Stadtführung

Witwen, Hausmädchen und höhere Töchter – Auf den Spuren von Frauen in Königswinter

In Kooperation mit der VHS Siebengebirge

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2024

Im 19. Jahrhundert kam dem weiblichen Geschlecht vor allem die Rolle der Hausfrau und Mutter zu. Trotzdem entwickelten auch in Königswinter einige Frauen erstaunliche wirtschaftliche und karitative Aktivitäten. So führten sie etwa als Witwen erfolgreich den Betrieb ihres verstorbenen Mannes fort und eröffneten sogar neue Geschäfte. Oder sie waren als Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen oder Hebammen für das Gemeinwohl tätig.Der Rundgang durch die Altstadt folgt den Spuren dieser meist vergessenen Königswinterer Frauen.

Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter
Kosten: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro
Dauer: ca. 1,5 Stunden