Sa, 18. April 2026, 14 Uhr

Historische Wanderung

Leben am Strom – Von Fähre zu Fähre

Seit Jahrhunderten prägt der Rhein das Leben seiner Anwohner. Er ist Transportweg für Schiffer, Fährleute, Steinhauer und Winzer. Im 19. Jahrhundert entdecken Schriftsteller und Künstler seinen landschaftlichen Reiz und preisen ihn in Liedern, Gedichten, Gemälden und Zeichnungen. Seitdem haben der Tourismus und die stürmische Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung das Bild der Landschaft am Strom grundlegend verändert. Im 20. Jahrhundert tritt die "große Politik" in den Vordergrund: 1938 treffen sich Hitler und Chamberlain im Rheinhotel Dreesen; Adenauer und die Queen setzen auf der Niederdollendorfer Fähre über; und die ehemaligen Botschaftsgebäude am Rhein verweisen auf die politische Bedeutung dieser kurzen Strecke zwischen den Rheinfähren in Königswinter und Niederdollendorf.

Verlauf der Rundwanderung: Einführung im Siebengebirgsmuseum; ca. 6 km ebener, meist asphaltierter Weg am Rhein entlang; zwei Fährfahrten über den Rhein.

Dauer bis ca. 18 Uhr
Kostenbeitrag: 9 Euro, ermäßigt: 7 Euro, zzgl. Fährkosten

Anmeldung erforderlich bis 17. April 2026 per Mai an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02223/3703

In Kooperation mit der VHS Siebengebirge

 

Sa, 18. April 2026, 10 bis 18 Uhr
Tagung 

Frauenschicksale zwischen Weimarer Republik und Wiederaufbau

Eine Tagung von HAUS SCHLESIEN in Zusammenarbeit mit der VHS Siebengebirge, dem Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus

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Vor während und nach dem Zweiten Weltkrieg lastete auf den Schultern der Frauen eine große Verantwortung: Die Männer waren als Widerständler in Haft, im Krieg, in Kriegsgefangenschaft oder gefallen, und so hatten die Frauen nicht selten neben der Familie auch einen Betrieb zu führen und für den Unterhalt zu sorgen. Andere waren selbst im Widerstand, versteckten Verfolgte, wurden selbst verfolgt oder zur Zwangsarbeit genötigt. Und am Ende des Krieges waren es vor allem Frauen, die mit Kindern und Alten aufbrechen und sich auf den Weg ins Ungewisse machen mussten.

Es waren unsere Mütter und Großmütter, die während Nationalsozialismus, Krieg, Flucht und Vertreibung, oft auf sich alleine gestellt, fast Unmenschliches geleistet haben

Die Tagung vermittelt anhand einzelner Biographien von bekannten und weniger bekannten Frauen historische Hintergründe zur deutschen Geschichte der 1930er bis 1950er Jahre und erinnert an die Leistung der Frauen. Neben bekannten Frauen wie Gussie Adenauer oder Freya von Moltke, geht es vor allem um die Geschichten der vielen Unbekannten: der Alltagsheldinnen aus Königswinter, der Zwangsarbeiterinnen und der Frauen auf der Flucht Im Rahmen der Tagung besteht auch die Möglichkeit, eigene Familiengeschichten zu reflektieren.

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10.00 Uhr
Begrüßung / Einführung in die Thematik

10.15 Uhr
Bewegte Biografien – Gussie Adenauer & Elly Heuss-Knapp (Claudia Waibel, Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus)

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Die Frauen der Kreisauer: Freya Gräfin von Moltke, Marion Yorck von Wartenburg und Margarete von Trotha (Silke Findeisen, HAUS SCHLESIEN)

12.15 Uhr
Zwangsarbeiterinnen in Königswinter – Beispiele polnischer und ukrainischer Betroffener (Elmar Scheuren, Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter)

13.00 Uhr
Mittagessen

14.30 Uhr
Rosa Cohn: Damit wir nicht vergessen. (Videoprojekt der Schülerinnen Carina Schleder, Hannah Julia Gajdecka und Michelle Mader des Gymnasiums am Ölberg)

15.00 Uhr
Moderierte Gespräche in Kleingruppen mit Kaffee und Kuchen: Zeit für Ihre Erinnerungen und Geschichten aus der Familie

16.00 Uhr
Die Frauen der Familie Süskind in Oberdollendorf. Biografische Annäherungen an Herkunft, Verfolgung und Überleben (Gabriele Wasser, Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter)

16.45 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „Ungehört – Die Geschichte der Frauen“

17.30 Uhr
Abschlussdiskussion

ca. 18.00 Uhr
Ende der Tagung

www.hausschlesien.de.

Anmeldung über HAUS SCHLESIEN, Tel. 02244/886 231 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Zahl der Plätze ist begrenzt!
Veranstaltungsort: Heisterbacherrott, HAUS SCHLESIEN
Kosten: 70 € (inkl. Drei-Gang-Menü und zwei Kaffeepausen)

 

Mi, 15. April 2026, 18 Uhr

Kostprobe (1 Thema – 1 Wein – 1 Stunde)

Werke von Ernemann Sander im öffentlichen Raum

Für die Bewohner von Bonn und Umgebung gehören die Bronzeplastiken Ernemann Sanders wie selbstverständlich in den öffentlichen Raum. Die Martinsreliefs und der Drei-Grazien-Brunnen in Bonn, aber auch der Eselsbrunnen an der Königswinterer Rheinpromenade oder die monumentale Figur des Cäsarius in Oberdollendorf geben den Orten, für die sie geschaffen wurden, eine ganz besondere Aura.

In ihrem Vortrag stellen die Ausstellungskuratorin Sandra Laute und die Museumsleiterin Sigrid Lange neben diesen bekannten Skulpturen auch weniger bekannte Werke Ernemann Sanders aus der Region vor und dokumentieren so das facettenreiche Schaffen des Künstlers, der seit 1955 in Bonn und ab 1963 in Oberdollendorf tätig war.

In der Veranstaltungsreihe "Kostprobe" wird jeweils ein Thema vorgestellt: An einen kurzen Vortrag schließt sich der Besuch der entsprechenden Ausstellungsbereiche an. Dazu gibt es die Gelegenheit, einen Wein aus der Region zu kosten.

Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro
Dauer: ca. 1 Stunde

 

So, 12. April 2026, 17 Uhr

Kuratorenführung

Rasant durchs Siebengebirge. Mobilität und Verkehr rund um den Drachenfels

Die Bevölkerung des Siebengebirges ist von jeher auf funktionierende Verbindungen zwischen Berg und Tal und zwischen den einzelnen Orten angewiesen. Mitte des 19. Jahrhunderts hielten mit fortschreitender Technisierung des Alltags und größeren Infrastrukturmaßnahmen auch in der Region moderne Verkehrsmittel Einzug.

In ihrer Führung thematisiert die Ausstellungskuratorin Katrin Heitmann Geschichten rund um das Thema Mobilität aus 100 Jahren Verkehrsgeschichte. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen, die sich im Zuge der Motorisierung in der Region ansiedelten. Fahrrad- und Motorradrennen oder rasante Schlittenfahrten zeigen, dass auch im Freizeitbereich Geschwindigkeit eine große Rolle spielt. Die Beschleunigung des Alltags brachte aber auch immer Probleme – beispielsweise Konflikte mit dem Naturschutz oder die Konfrontation verschiedener Verkehrsbeteiligter miteinander. 

Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt: 5,50 Euro
Dauer: ca. 1 Stunde


So, 12. April 2026, 11 Uhr

Historische Wanderung

Zwischen Wingert und Busch
Historische Landnutzungen rund um den Weinbau 

Begleitend zum Forschungsprojekt „Zwischen Wingert und Busch“ zu historischen Landnutzungen rund um den Weinbau wurde eine Wanderung erarbeitet, die wesentliche Ergebnisse des Forschungsprojekts aufgreift. Einzelne Stationen sind darin zu einem abwechslungsreichen Rundweg verbunden, der die Geschichte vergangener Zeiten vor Ort wieder lebendig macht und die Voraussetzungen zur Entstehung des heutigen Landschaftsbildes aufzeigt.

Die Themenwanderung ist auf einen Teilbereich der als Tagestour konzipierten Route begrenzt.

Teilweise starke Steigungen, festes Schuhwerk erforderlich. Bitte Wasser und Proviant mitnehmen.

Start: Siebengebirgsmuseum – Ende: Oberdollendorf
Dauer: ca.3,5 Stunden
Kostenbeitrag: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro

Anmeldung erforderlich bis 11. April 2026 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02223/3703

In Kooperation mit der VHS Siebengebirge